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Technisch-organisatorische Praxisberatung: Check-up, Gründung & Übernahme

Überblick

Medizin & Unternehmertum zusammenbringen.

Eine Praxis zu gründen oder zu übernehmen ist eine der größten unternehmerischen Entscheidungen im ärztlichen Leben. Sie ist medizinisch, wirtschaftlich und organisatorisch zugleich – und sie verlangt nach Menschen, die alle drei Dimensionen kennen und zusammendenken können.


Viele Praxisgründer stellen fest, dass die technische und organisatorische Seite unterschätzt wurde: Die IT steht nicht rechtzeitig, das PVS ist falsch konfiguriert, die TI-Anbindung fehlt am ersten Tag, die Abläufe am Empfang funktionieren nicht so, wie man es sich vorgestellt hatte. Das sind keine Schicksalsschläge – das sind vermeidbare Probleme, die mit ausreichend Vorlauf und der richtigen Beratung einfach nicht auftreten.


Wir begleiten Sie von der ersten Idee bis zum stabilen Betrieb – mit konkreten Schritten, realistischen Zeitplänen und Empfehlungen, die auf echten Praxiserfahrungen beruhen. Das Ergebnis ist kein Ordner voller Konzepte, sondern eine Praxis, die ab dem ersten Tag funktioniert – technisch, organisatorisch und wirtschaftlich.

Unsere Beratungsmodule

Ist-Analyse / Praxis-Check-up:

Für Praxen, die bereits laufen, aber das Gefühl haben, dass irgendetwas bremst – ohne genau sagen zu können, was.
Wir schauen uns Ihre Praxis systematisch an: IT-Infrastruktur, TI-Anbindung, PVS-Konfiguration, Backup-Situation, Abrechnungsquoten, Abläufe am Empfang und in der Dokumentation. Das Ergebnis ist eine ehrliche Bestandsaufnahme mit konkreten Handlungsempfehlungen – priorisiert nach Dringlichkeit und wirtschaftlichem Nutzen.

Typische Erkenntnisse aus einem Praxis-Check-up: Konnektor-Laufzeiten, die in drei Monaten enden. Backup-Systeme, die seit einem Jahr nicht auf Wiederherstellbarkeit geprüft wurden. Abrechnungspotenziale, die durch fehlende Konfiguration im PVS systematisch verschenkt werden. Zugriffsrechte, die nicht dem Prinzip minimaler Berechtigungen entsprechen. Keines dieser Probleme ist dramatisch – aber alle kosten Zeit, Geld oder Sicherheit.

Gründung:

Wer eine Praxis gründet, hat genug Themen auf dem Tisch. IT sollte nicht eines der überraschenden sein. Wir steigen so früh wie möglich in den Gründungsprozess ein – idealerweise sechs Monate vor dem geplanten Eröffnungstermin – und entwickeln ein vollständiges IT-Konzept: Netzwerk und Server, Arbeitsplätze, PVS-Auswahl, TI-Erstanbindung, Backup und Sicherheit.

Dazu kommen Empfehlungen zu bewährten Dienstleistern und Lösungen für alle Bereiche, die über die reine IT hinausgehen: Telefonie, Patientenkommunikation, digitale Einwilligungsprozesse, Online-Terminbuchung. Wir koordinieren die Gewerke, halten den Zeitplan im Blick und stellen sicher, dass am Eröffnungstag alles läuft – nicht fast alles, sondern alles.

Übernahme/MVZ:

Eine Praxisübernahme ist technisch komplexer als eine Neugründung. Es gibt gewachsene Strukturen, laufende Verträge, ein bestehendes PVS mit Patientendaten, eine TI-Anbindung, die vielleicht veraltet ist, und ein Team, das an bestimmte Abläufe gewöhnt ist. All das muss bewertet, übergeleitet und – wo nötig – neu gestaltet werden.

Wir analysieren die bestehende IT-Infrastruktur und TI-Anbindung der zu übernehmenden Praxis, bewerten, was übernommen werden kann und was ersetzt werden sollte, und entwickeln einen Übergabeplan mit klaren Meilensteinen. Beim MVZ-Aufbau kommen standortübergreifende Netzwerkkonzepte, zentrale Verwaltungsstrukturen und rollenbasierte Berechtigungskonzepte hinzu – alles TI-konform und skalierbar.

 

Prozesse & Rollen:

Technik allein löst keine Organisationsprobleme. Wenn unklar ist, wer am Empfang welche Aufgaben übernimmt, wer Zugriff auf was hat und wie Informationen von der Aufnahme bis zur Dokumentation fließen, hilft auch das beste PVS nur begrenzt. Wir helfen dabei, klare Verantwortlichkeiten zu definieren, Abläufe sinnvoll zu strukturieren und das Team gezielt zu schulen – nicht mit allgemeinen Trainings, sondern anhand der echten Prozesse Ihrer Praxis.

Warum wir?

Warum Sie von unseren Leistungen profitieren

01.

Technisch und organisatorisch:

Viele Berater können entweder Prozesse oder IT. Wir verbinden beides – weil in einer Arztpraxis beides untrennbar zusammenhängt. Ein gut konfiguriertes PVS, das in schlechte Abläufe eingebettet ist, hilft nicht. Gute Abläufe auf einer instabilen IT-Infrastruktur auch nicht.

02.

Erfahrung aus der Praxis, nicht aus dem Lehrbuch:

Wir wissen, was beim Start schiefgehen kann – weil wir es erlebt haben. Lieferzeiten für SMC-B-Karten, die unterschätzt wurden. Netzwerkverkabelung, die erst nach dem Verputzen geplant wurde. PVS-Migrationen, die ohne Testkonvertierung liefen. Diese Fehler machen unsere Kunden nicht – weil wir sie davor bewahren und von Anfang an planen.

03.

Klare Meilensteine, verbindliche Termine:

Beratung, die im Konzept endet, hilft niemandem. Wir arbeiten mit konkreten Meilensteinen und verbindlichen Terminen – vom ersten Planungsgespräch bis zur strukturierten Abnahme am Eröffnungstag. Ihr Eröffnungstermin steht. Wir halten ihn. Wir sorgen dafür, dass die IT dazu bereit ist.

04.

Gründungserfahrung, die schützt:

Wir wissen, was beim Start schiefgehen kann – weil wir es gesehen haben. Lieferzeiten für Karten, die unterschätzt wurden. Netzwerkverkabelung, die erst nach dem Verputzen geplant wurde. PVS-Konfigurationen, die am ersten Tag nicht zur Abrechnungsstruktur der Praxis passten. Diese Fehler machen unsere Kunden nicht – weil wir sie von Anfang an einplanen und verhindern.

05.

Alles aus einer Hand – ohne Koordinationsbrüche:

IT-Konzept, Hardware, Netzwerk, PVS, TI-Anbindung, Schulung – alles liegt in einer Hand. Kein Abstimmen zwischen verschiedenen Dienstleistern, kein Zuständigkeitsvakuum, wenn etwas nicht passt. Ein Ansprechpartner, der den gesamten Prozess verantwortet und den Überblick behält.

Der Gründungs-Zeitplan: Wann was zu tun ist

6 Monate vor Eröffnung


IT-Konzept entwickeln, PVS-Entscheidung treffen, Netzwerkplanung in Abstimmung mit Bauplanung starten, SMC-B-Karte beantragen.

4 Monate vor


Hardware bestellen, Netzwerkverkabelung koordinieren, PVS-Lizenz beauftragen, TI-Komponenten bestellen.

2 Monate vor Eröffnung


Netzwerk und Server installieren, Arbeitsplätze einrichten, PVS konfigurieren, TI-Erstanbindung durchführen.

4 Wochen vor Eröffnung

Systemtests, Abnahme, Schulung des Teams, Go-Live-Probe.

Eröffnungstag


Begleiteter Start, direkter Ansprechpartner für Fragen und kleine Korrekturen.

FAQs

So früh wie möglich – idealerweise sechs Monate vor dem geplanten Eröffnungsdatum. Allein die TI-Erstausstattung mit SMC-B-Karte und Konnektor braucht mehrere Wochen Vorlauf. Netzwerkverkabelung muss vor dem Verputzen geplant sein. PVS-Auswahl, Konfiguration und Schulung brauchen Zeit. Wer sechs Monate Vorlauf hat, kann alles in Ruhe planen. Wer sechs Wochen Vorlauf hat, muss priorisieren und Kompromisse machen.

Das klären wir im Erstgespräch konkret. Der Umfang hängt von der Praxisgröße und den Themen ab, die Sie beschäftigen. Für viele Praxen ist der Check-up ein einmaliger Einstieg, der zeigt, wo die Prioritäten liegen – und der sich durch die identifizierten Einsparungen und Optimierungen schnell amortisiert.

Ja. Für die meisten Praxen, die wir bei der Gründung oder Übernahme begleiten, übernehmen wir anschließend den laufenden Betrieb als Managed Service Partner: Monitoring, Support, TI-Pflege, PVS-Betreuung. Die Gründungsberatung ist damit der Anfang einer längerfristigen Partnerschaft – kein abgeschlossenes Projekt.

Das Wichtigste ist die Datenmigration: Patientendaten müssen vollständig und korrekt übergeleitet werden – ins neue System oder in das bestehende, das weitergeführt wird. Dazu kommt die TI-Anbindung: SMC-B und eHBA sind personengebunden, müssen neu beantragt und registriert werden. Bestehende Verträge mit TI-Anbietern, KIM-Diensten und PVS-Herstellern müssen geprüft und ggf. übertragen oder gekündigt werden. Wir prüfen das vollständig und erstellen eine Übergabeliste, damit nichts übersehen wird.

Idealerweise sechs Monate vor dem geplanten Eröffnungsdatum. Das ist kein Puffer für Langsamkeit, sondern realistischer Vorlauf: SMC-B-Karten haben Lieferzeiten, Netzwerkplanung muss vor dem Bauabschluss feststehen, PVS-Konfiguration braucht Zeit. Wer früh beginnt, kann alles in Ruhe und richtig machen. Wer mit drei Monaten Vorlauf kommt, bekommt von uns eine ehrliche Einschätzung, was in der Zeit noch machbar ist.

Die TI-Pauschale der KV finanziert laufende TI-Kosten mit – vorausgesetzt, die TI-Erstanbindung ist korrekt durchgeführt und gemeldet. Für Investitionen in Software und Hardware gibt es unter Umständen KfW-Förderung für Selbstständige. Die genauen Konditionen ändern sich regelmäßig – wir empfehlen, das frühzeitig mit der KV und dem Steuerberater abzustimmen.

Ja. Für die meisten Praxen, die wir bei der Gründung begleiten, übernehmen wir anschließend den laufenden Betrieb als Managed Service: Monitoring, Support, TI-Pflege, PVS-Betreuung. Die ersten Wochen nach der Eröffnung sind erfahrungsgemäß die wichtigsten – da tauchen Fragen auf, die man vorher nicht vorhersehen konnte. Wir sind in dieser Phase engmaschig erreichbar.

Die meisten modernen PVS-Anbieter – tomedo, tomedo.air, Doctolib – bieten Mietmodelle an. Das ist für Gründer in der Regel die bessere Wahl: keine hohen Anschaffungskosten zu Beginn, planbare monatliche Kosten, und Updates sind im Modell enthalten.