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Managed Services: Monitoring & Support

Überblick

Proaktiv betreut – damit Ihre Praxis IT-sicher läuft.

Es gibt zwei Arten, IT zu betreiben. Die erste: Man wartet, bis etwas kaputtgeht, und ruft dann den Dienstleister an. Die zweite: Man sorgt dafür, dass Probleme erkannt werden, bevor sie zu Ausfällen werden – und dass die Systeme dauerhaft in einem Zustand sind, in dem Angriffe wenig Angriffsfläche finden.


Der Unterschied zwischen beiden Ansätzen ist nicht nur technischer Natur. Er ist wirtschaftlich. Ein ungeplanter Praxisausfall kostet mehr als ein ganzes Jahr proaktiver Betreuung – in Honorarausfall, Patientenfrustration und den Aufwand, Systeme unter Zeitdruck wiederherzustellen.


Unser Managed-Service-Ansatz ist darauf ausgelegt, genau das zu verhindern. Wir überwachen Ihre Systeme kontinuierlich, spielen Updates in definierten Wartungsfenstern ein, schützen Endpunkte aktiv und stellen sicher, dass Backups nicht nur existieren, sondern im Ernstfall auch funktionieren. Sie bekommen planbare Kosten, transparentes Reporting und eine IT, die im Hintergrund läuft – ohne dass Sie täglich daran denken müssen.

Bausteine:

Monitoring & Alerting:

Kontinuierliche Überwachung aller Systeme – Server, Arbeitsplätze, Netzwerkkomponenten, TI-Verbindung, Backup-Status – über eine zentrale Plattform. Auffälligkeiten werden erkannt, bevor sie zu Problemen werden: Ein Festplattenfehler, der sich ankündigt; eine ein Virenscanner, der etwas meldet; ein Backup, das seit zwei Tagen nicht durchgelaufen ist. Sofortige Alarmierung bei kritischen Ereignissen, mit klarer Eskalationslogik. Kein manuelles Nachschauen, kein Warten auf Beschwerden aus dem Team.


Technische Basis z.B. mittels NinjaOne – erprobt in medizinischen Umgebungen, mit voller Transparenz über alle betreuten Systeme.

Patch-Management:

Nicht regelmäßig aktualisierte Systeme sind das häufigste Einfallstor für Angriffe. Gleichzeitig sind Updates, die zur falschen Zeit eingespielt werden, eine Störungsquelle im laufenden Betrieb. Wir lösen diesen Widerspruch durch automatisiertes Patch-Management in definierten Wartungsfenstern – außerhalb der Sprechzeiten, nach geprüften Richtlinien. Betriebssysteme, Anwendungen, Treiber und Sicherheits-Patches werden regelmäßig und kontrolliert aktualisiert. Kein System läuft monatelang auf einem veralteten Stand, weil niemand Zeit hatte.

Endpunkt-Schutz:

Moderner Virenschutz bedeutet heute mehr als eine Signatur-Datenbank, die bekannte Schadsoftware erkennt. EDR – Endpoint Detection and Response – analysiert das Verhalten von Prozessen und erkennt auch unbekannte Angriffsmuster, bevor Schaden entsteht. Wir setzen Bitdefender GravityZone ein: Eine der führenden EDR-Lösungen, zentral verwaltet, mit automatischer Reaktion auf Bedrohungen und vollständiger Sichtbarkeit über alle Endpunkte. Dazu kommen gehärtete Systemrichtlinien, die Angriffsflächen minimieren, deaktivierte unnötige Dienste, kontrollierte Softwareinstallation und restriktive Ausführungsrichtlinien.

Datensicherung & Datenwiederherstellung:

Ein Backup, das nie auf Wiederherstellbarkeit geprüft wurde, ist keine Sicherheit – es ist eine Hoffnung. Wir implementieren mehrstufige Backup-Strategien nach dem 3-2-1-Prinzip: drei Kopien, zwei unterschiedliche Medien, eine davon außerhalb der Praxis. Backups laufen automatisiert, täglich – und werden regelmäßig auf vollständige Wiederherstellbarkeit getestet, nicht nur auf Existenz. Das Ergebnis wird dokumentiert.

Für Praxen mit Microsoft 365 (für nicht Patienten-Daten) sichern wir zusätzlich alle Postfächer, Teams-Daten, OneDrive und SharePoint – denn Microsoft selbst übernimmt keine vollständige Datensicherung. Dazu kommen dokumentierte Wiederanlaufpläne, die im Ernstfall auch ohne funktionierenden Rechner zugänglich sind.

Technische Basis: Hornetsecurity VM-Backup für Serverumgebungen, Hornetsecurity 365 Total Backup für Microsoft-365-Daten – beide in deutschen Rechenzentren gehostet, DSGVO-konform.

Berichte & Kontrollen:

Transparenz ist kein Nebenprodukt guter IT-Betreuung, sondern ein Teil davon. Quartalsberichte geben Ihnen und Ihrer Praxisleitung einen vollständigen Überblick: Welche Systeme wurden wie oft alarmiert? Welche Updates wurden eingespielt? Wie hat das Backup-System performt? Welche Maßnahmen sind in den nächsten Monaten geplant? Diese Berichte sind keine internen Dokumente für uns – sie sind Ihr Nachweis, dass Ihre IT ordnungsgemäß betreut wird. Das ist auch im Hinblick auf DSGVO-Nachweispflichten relevant.

Für Praxen mit Microsoft 365 (für nicht Patienten-Daten) sichern wir zusätzlich alle Postfächer, Teams-Daten, OneDrive und SharePoint – denn Microsoft selbst übernimmt keine vollständige Datensicherung. Dazu kommen dokumentierte Wiederanlaufpläne, die im Ernstfall auch ohne funktionierenden Rechner zugänglich sind.

Warum wir?

Warum Sie von unseren Leistungen profitieren

01.

Proaktiv, nicht reaktiv:

Der wirtschaftliche Schaden eines ungeplanten IT-Ausfalls übersteigt in fast allen Fällen die Kosten eines ganzen Jahres proaktiver Betreuung. Wir denken deshalb nicht in Tickets, sondern in Zuständen: Ist das System gesund? Ist es sicher? Ist es aktuell? Wenn die Antwort auf eine dieser Fragen nein ist, handeln wir – ohne dass Sie zuerst ein Problem melden müssen.

02.

Planbare Kosten, keine Überraschungen:

Managed Services bedeuten eine monatliche Pauschale für einen definierten Leistungsumfang. Keine unvorhersehbaren Stundenabrechnungen für Probleme, die bei proaktiver Betreuung gar nicht aufgetreten wären. Keine Diskussionen darüber, ob ein Vorfall im Rahmen des Supports liegt. Klare Leistung, klarer Preis.

03.

Nachweisbar und dokumentiert:

Im Kontext der DSGVO und der KBV-IT-Sicherheitsrichtlinie müssen Arztpraxen technische und organisatorische Schutzmaßnahmen nicht nur umsetzen, sondern nachweisen können. Unsere Quartalsberichte, Backup-Protokolle und Monitoring-Auswertungen liefern genau diesen Nachweis – ohne zusätzlichen Aufwand für die Praxis.

FAQs

Normaler IT-Support ist reaktiv: Es passiert etwas, Sie melden es, wir beheben es. Managed Services sind proaktiv/prophylaktisch: Wir überwachen Ihre Systeme kontinuierlich, erkennen Probleme frühzeitig und handeln, bevor Sie etwas bemerken. In der Praxis bedeutet das weniger Ausfälle, weniger Tickets und weniger unerwartete Kosten.

Die Kosten hängen von Praxisgröße, Anzahl der Systeme und gewünschtem Leistungsumfang ab. Wir arbeiten mit transparenten Monatspauschalen – keine versteckten Stunden, keine Überraschungsrechnungen. Im Erstgespräch oder beim kostenlosen Praxis-IT-Check erstellen wir eine konkrete Einschätzung.

Grundsätzlich ja. Monitoring ohne Endpunkt-Schutz, Backup ohne Patch-Management – das ist technisch möglich. In der Praxis empfehlen wir aber, die Bausteine zusammen zu betreiben, weil sie aufeinander abgestimmt sind und sich gegenseitig verstärken. Ein Monitoring, das einen Angriff erkennt, nützt wenig, wenn der Endpunkt-Schutz diesen Angriff nicht blockieren kann.

Kein System ist absolut ausfallsicher. Wenn trotz proaktiver Betreuung ein Problem auftritt, greifen definierte Eskalationsprozesse: Sofortige Alarmierung, priorisierte Bearbeitung, vollständige Dokumentation. Und wenn ein Datenwiederherstellung nötig ist, liegt ein geprüftes, aktuelles Backup vor – kein ungeplanter Datenstand von vor drei Wochen.

Ja – gerade für kleine Praxen. Eine Einzelpraxis hat keine eigene IT-Abteilung, die im Hintergrund aufpasst. Managed Services übernehmen genau diese Rolle: Kontinuierliche Überwachung, regelmäßige Updates, verifizierte Backups – zu planbaren Kosten, ohne dass jemand in der Praxis dafür Zeit aufwenden muss.